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Vortrag

Mi.

16.06.

20.00 Novalisforum Freiberg

Kontinuität, lebendige Welt und die Kunst - Ein Grundgedanke der Metaphysik von Leibniz und seine Folgen

Prof. Dr. Constanze Peres, Dresden

Das Kontinuitätsprinzip ist von durchgängiger Bedeutung für die Philosophie von Gottfried Wilhelm Leibniz.
Er selbst bezeichnet es als "zweites Labyrinth2 neben dem Freiheitsproblem. In seiner Metaphysik der Monadenwirklichkeit begründet und in engem Zusammenhang mit seiner Unendlichkeitstheorie formuliert, strukturiert das Kontinuitätsprinzip auch die raumzeitliche Verfasstheit des Universums und die lebendige Welt der Lebewesen, ihrer Wahrnehmungen und Erkenntnisse. Daraus ergibt sich nicht nur Leibniz’ vorausweisende Beschreibung der evolutiven und klassifikatorischen Übergänge der Lebewesen, sondern auch die Erklärung und Wahrheitslegitimation der (künstlerischen) Erfindung von Neuem gegenüber der bloßen Nachahmung der Natur.

TU Bergakademie Freiberg
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