Der Große? Friedrich II. und Sachsen
Mi.
08.02.
20.00 Kathedralforum Dresden
Besatzung, Widerstand und Widersetzlichkeit - Kursachsen im Siebenjährigen Krieg
Prof. Dr. Stefan Kroll, Rostock
In Kooperation mit:
Sächsische Landeszentrale für politische Bildung
Stadtarchiv Dresden
Der Einmarsch preußischer Truppen Ende August 1756 und die anschließende Besetzung des Landes waren für das Kurfürstentum Sachsen von einschneidender Bedeutung. Im Zusammenhang mit den Belastungen der Besatzung setzte sich in der Bevölkerung sehr bald eine anti-preußische Grundstimmung durch. Daraus ergaben sich verschiedene Facetten von Widerstand und Widersetzlichkeit, vor allem im Hinblick auf die politisch motivierte Kriegspropaganda und den Militärdienst. Die umfangreichen und gewaltsam durchgesetzten Zwangsverpflichtungen in die preußische Armee führten ab 1757 zu Meutereien und Massendesertionen. In angrenzenden Gebieten, die von der Reichsarmee besetzt waren, etablierte sich dagegen das so genannte "sächsische Sammlungswerk".
Prof. Dr. Stefan Kroll lehrt Neuere Geschichte an der Universität Rostock und leitet den Arbeitsbereich Multimedia
und Datenverarbeitung in den Geisteswissenschaften.
Nächste Veranstaltung in dieser Reihe: 16. Februar
Haus der Kathedrale
Schloßstraße 24
01067 Dresden